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In Mobilität
und Prozesstechnologie führend
       
   
 

Die Region Heilbronn-Franken ist einer der führenden Standorte für die Mobilitätsbranche in Europa. Er repräsentiert dabei das in dieser Branche sehr erfolgreiche Land Baden-Württemberg. Automobile, Lkws, Busse und Bahnen aus Baden-Württemberg rangieren an der Weltspitze. Auch namhafte Firmen und Forschungsreinrichtungen der Luft- und Raumfahrtindustrie haben in unserer Region wichtige Standorte.

Für Unternehmen aus der Mobilitätsbranche findet sich in der Region Heilbronn-Franken eine extrem hohe Dichte in wichtigen verknüpften Branchen wie Metallherstellung und –verarbeitung, Prozesstechnologie, Elektronik und Elektrotechnik, Informationstechnologie, Kunststoff- und Glasindustrie, Spezial-Fahrzeugteile und Spezial-Fahrzeugbau sowie im Bereich Logistik.

Investoren profitieren hier nicht nur von dem Marktpotenzial an Industriekunden, sondern auch von der hochentwickelten Zuliefererstruktur, den Kooperationsmöglichkeiten mit Unternehmen derselben oder verwandter Branchen und dem Know-how der Arbeiter, Ingenieure, Hochschulen und Forschungseinrichtungen in der Region.

Fahrzeugbau

Der Fahrzeugbau in der Region Heilbronn-Franken ist mit rund 23.600 Beschäftigten und einem Umsatz im Jahr 2004 von rund 9 Mrd. € eine tragende Säule der regionalen Wirtschaft. Mit einem Anteil von knapp 19% an der Beschäftigung und von 34% am Umsatz zählt er zu den größten Branchen des Verarbeitenden Gewerbes. Die relevanten Märkte sind stark exportorientiert, entsprechend liegt auch der Anteil der Auslandsumsätze bei 57,3%. Damit ist der Fahrzeugbau die Branche in Heilbronn-Franken mit dem erfolgreichsten Außenhandel.

Die Marktentwicklung der 90er Jahre war geprägt durch starke Umsatz- und Produktionseinbußen in 1993, gefolgt von Restrukturierungs-, Modernisierungs- und Innovationsprozessen. Diese führten zu einer sehr guten Wettbewerbspositionierung der deutschen Hersteller insgesamt auf den internationalen Märkten und somit zu weitgehend exporttragenden Umsatzzuwächsen in den letzten Jahren. Von dieser Entwicklung profitierte auch die Beschäftigung.

Maschinenbau

Die Branche ist der größte Investitionsgüterhersteller in der Region Heilbronn-Franken und gibt bei einem Umsatz von 4,2 Mrd. € im Jahr 2004 rund 29.000 Menschen Beschäftigung. Das Auslandsgeschäft betrug dabei 53,2%. Die Branche gehört zu den zyklischen Wirtschaftsbereichen. In den letzten Jahren konnte die überwiegende Zahl der Unternehmen ihre Anpassungsfähigkeit an konjunkturelle Schwankungen deutlich ausbauen. Damit ist die Branche insgesamt krisenfester geworden und konnte ihre Marktposition festigen.

Metallerzeugung und –verarbeitung

Die Branche gehört ebenfalls zu den wichtigsten Standbeinen der Wirtschaft der Region Heilbronn-Franken. Sie erwirtschaftete im Jahr 2004 einen Umsetz von 1,8 Mrd. €. Mit rund 13.000 Beschäftigten ist die Metallverarbeitung der drittgrößte Arbeitgeber im Verarbeitenden Gewerbe. Die Branche nimmt eine steigende Tendenz in der Exporttätigkeit wahr, die 2004 einen Anteil von 26,9% am Umsatz erreichte.

Elektrotechnik

Der Bereich Elektrotechnik zählt zur Systematik der Wirtschaftszweige der Branche Herstellung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten und –einrichtungen, Elektrotechnik, Feinmechanik und Optik. Der Bereich beschäftigt im Jahr 2004 in der Region Heilbronn-Franken rund 10.000 Personen und erwirtschaftet einen Umsatz von 1,6 Mrd. €. Die Branche ist stark exportorientiert. Ca. 49% des Umsatzes werden im Ausland erzielt.

Kunststoffverarbeitung

In der Herstellung von Gummi- und Kunststoffwaren sind in der Region Heilbronn-Franken im Jahr 2004 im Jahresdurchschnitt rund 6.600 Personen beschäftigt. Sie erwirtschafteten einen Umsatz von 0,9 Mrd. €, bei einer Exportquote von ca. 31%.



Bundesverband der Deutschen Industrie e.V.
Deutscher Gewerkschaftsbund
   

 

       
       
       
 
 
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